Vasen…

…kann man ja immer gebrauchen! :)

Bei diesen beiden krummen Exemplaren habe ich die scharfkantigen Öffnungen großzügig geschliffen, so dass man gut die Übergänge der beiden Lagen Glas sieht. Das macht’s wenigstens spannend…und interessant.

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små klara skålar

Das Herstellen von Schalen, ohne eine Form zu benutzen, ist allein nicht möglich. Jemand muss mit einem Puntel (ich kenne nur die schwedischen Begriffe dafür) Deine gepustete Kugel, die am Ende abgeflacht wird (späterer Boden deines Gefäßes) „abnehmen“. Hier ist für den Laien etwas Glück gefragt – denn die Qualität des Puntel, die Hitze der jeweiligen Glasmengen und der Mut der agierenden Laien müssen „precis lagom“, genau richtig, eben passend, sein. Das Timing der einzelnen Handgriffe ist entscheidend.

Wenn man diese geschafft hat, kann man daran arbeiten, die Kugel/ das Gefäß zu öffnen. Immer wieder muss das Glas dafür erhitzt werden, damit es formbar wird. Dazu benutzt man eine skärsax, eine Art Schere, mit welcher die Öffnung der Kugel geweitet wird…Stück für Stück…und immer schön drehen…

Irgendwann „flieht“ dann der Rand von allein. Und wenn man ihn nicht mit nasser Zeitung „bändigt“, entstehen Formen von tiefen Tellern oder eben Schalen.

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Ich habe noch einige Stücke auch mit Farben gefertigt…jo…richtig schief und krumm, teilweise recht dickwandig…aber sie stehen gut auf ihrem Boden – und lassen sich sogar gebrauchen. :D

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Die Gefahr des Zerbrechens ist ja mit jedem Arbeitsgang so wahnsinnig hoch…Und erst, wenn das Stück heil und ohne Sprünge den Abkühlofen verlassen hat, weiß man, ob alles gut ging. Die Phase der Bearbeitung (Schleifen) birgt nochmal Gefahren – aber meine dicken Gläser konnte ich relativ beruhigt und entspannt auf sämtliche Schleifsteine setzen, so es nötig war. Diese Schalen hier mussten lediglich im Bereich des Puntel-Ansatzes bereinigt werden. An der unteren Vase ist das noch nicht geschehen – da „klebt“ noch der Sand dran, der als Trennmittel benutzt wurde.

heißer Sommer

Was kann man machen, wenn einem der Sommer noch nicht heiß genug ist?

Jawoll – man bucht einen Kurs im Glasblasen. Gedacht hatte ich mir, dass es in Schweden nicht gaaaanz so heiß rundherum ist – aber weit gefehlt: es war sogar noch viel, viel heißer. Es gab rundherum nur Trockenheit und Waldbrände und Hitze.

Jedoch bevor ich zu ausführlichen Berichten komme, hier zunächst ein paar Werke von mir. Ich beginne mit den Glaskugeln. Da es ein Fortsetzungskurs war, entfiel die „Matscherei“ mit den Glastropfen. Nach dem Reaktivieren einiger Grundhandgriffe ging es sofort an die Pfeife. Es entstanden die Kugeln. Ich fand, sie wurden ganz gut rund. Und auch die Verwendung der Farben war nicht schwer wieder zu „erlernen“.

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Saluhall i Malmö

Exklusiver und etwas schicker als Papirøen in Kopenhagen ist die „Saluhall“ in Malmö. Du findest sie im optisch „neueren“ Stadtteil Suellshamnen in der Verlängerung der Slottsgatan, dann heißt sie Gibraltargatan.

Absolut verführerisch präsentieren sich die einzelnen Stände…und es macht mich konfus, dort „das Richtige“ zu finden – gibt es doch an jedem Stand irgendwie sowieso immer „das Richtige“…

Als wir in der Saluhall waren, war es ziemlich menschenleer dort. Es war ein furchtbar grauer Regentag…irgendwann so um 17 Uhr herum…mitten in der Woche. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht immer so leer ist. Für uns war das aber gut so – konnte man doch prima an allen Ständen herumgucken, um uns dann endlich für den „Poms“-Stand zu entscheiden…det var så jättekul och läcker…

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Malmö…

…ist immer eine Reise wert.

Mittlerweile war ich unzählige Male in Malmö. Meistens zur Durchfahrt, mit dem Rad, mit dem Auto… Jede Stadtecke ist vertraut. Anlass, um immer wieder in dieser Stadt zu landen, die eigentlich gar nicht wirklich so viele Sehenswürdigkeiten bietet, ist vom ersten Besuch an: den Schallplattenladen „Folk å rock“ zu besuchen.

Wenn man mit dem Fahrrad in Malmö weilt, ist es etwas kompliziert. Dann meiden wir den Laden lieber…weil es unmöglich ist, Schallplatten sicher in Ortliebtaschen nach Hause zu tragen.

„Folk å Rock“ ist deshalb ein wunderbarer Verweilort, weil er a) furchtbar viele, fein sortierte Schallplatten feilbietet und b) abends zauberhafte Live-Konzerte bietet…

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Bisher gab es keine Enttäuschungen. Jeder Abend war großartig! Nebenbei erwähnt…die Küche des Ladens ist zwar nicht groß…aber großartig! Die wenigen Kleinigkeiten, die sie dort servieren, sind richtig gut und schmackhaft.

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Shannon Mc Nally

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The original Five

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the Po‘ Ramblin‘ Boys

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Trio Svin

Roald Dahl…

…gehört zu meinen liebsten Lieblingsautoren. Seine Ideen sind so herrlich absurd und so ehrlich. Neben seinen absolut spannenden Kurzgeschichten sind es die Kinderbücher, die mich beeindrucken. Interessant ist seine Konsequenz…

Ich erwarb auf dem Stempel-Mekka 2016 drei Packungen mit (ja, leider, aber was soll’s…hauptsache ÜBERHAUPT!) clear-stamps, die Roald Dahl-Motive zeigen. Entstanden sind ATC’s.

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